Trauerweide

Botanischer Name (lateinisch): Salix alba Tristis

Eine Trauerweide (Salix alba Tristis) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae). Die Weide ist ein Laubbaum und wird durchschnittlich 20 Meter hoch. Die Blütezeit der Trauerweide ist von April bis Mai. Die Blühten des Baumes sind grau-weiß.

Trauerweide

Quelle: Baumlexikon.com

Steckbrief

FamilieWeidengewächse (Salicaceae)
GattungWeide (Salix)
BaumartLaubbaum
Höhe20 m
Blattformlänglich mit kleinen Zacken am Blattrand
BlütezeitApril bis Mai
Blütenfarbegrau-weiß
Herbstfarbegelborange
Rinde / Borkegraubraun
WurzelsystemFlachwurzel
Gartenfür den Garten geeignet
VerwendungGartenbaum, Straßenbaum, Parkbaum
VerbreitungMitteleuropa

Informationen

Trauerweide (Frühling) - baumlexikon.com
Quelle: baumlexikon.com

Die sogenannte Trauerweide ist eine Art der Silberweide. Man findet sie häufig in Parks und an Seen oder Teichen. Sie zählt zu den Arten der Silber-Weide und entstand Anfang des 19. Jahrhunderts in Frankreich. Die Salix alba Tristis wird häufig dem Namne nach mit der Echten Trauerweide (Salix babylonica) aus Asien verwechselt.

Blätter

Die Trauerweide (botanisch: Salix alba Tristis) auch Hängeweide genannt, wird zwischen 10 und 20 Meter hoch und ihre Äste hängen ausladend nach unten. Die Blätter sind im Sommer grün und etwa zehn Zentimeter lang. Auf der Unterseite sind sie blau-grün und im Austrieb gelb-grün. Im Herbst duften die Blätter und sind gelb-grün gefärbt. Von April bis Mai, zeitgleich mit dem Laubaustrieb, kommen längliche, gelbe Kätzchen, mit einem filzigen Fruchtknoten hervor. Die weiblichen Kätzchen haben zweiklappige Fruchtkapseln mit zahlreichen Samen. Diese werden dann vom Wind vertragen. Die Rinde ist, bevor sie sich bräunlich verfärbt, gelb. Je älter die Weide wird, desto bruchgefährdeter ist sie.

Standort

Trauerweiden wachsen an sonnigen oder halbschattigen Standorten und bilden ein weitreichendes, oberflächliches Wurzelwerk. Die Pflanze bevorzugt feuchte Wiesenböden, aber sie kommt auch mit mäßig trockenen Böden zurecht. Bei der Pflanzung ist es wichtig, dass man den Standort gut auswählt, da die Trauerweide sehr groß wird. Aber nicht nur die Baumkrone benötigt viel Platz, sondern auch das Wurzelgeflecht. Das Pflanzloch sollte doppelt so groß und doppelt so tief sein, wie der Wurzelballen selbst. Ein späteres Umsetzen ist aufgrund der dichten, ausufernden Flachwurzeln nicht empfehlenswert.

Pflege

Damit die Pflanze gut anwachsen kann, sollte die Trauerweide ausreichend und regelmäßig gegossen werden. Sie ist sehr robust und benötigt keine spezielle Pflege. Im Spätsommer kann die Trauerweide über Stecklinge, sowie im Winter über Steckholz, vermehrt werden. Im Frühling ist es möglich, dass man die Pflanze mit Kompost verwöhnt. Im Herbst empfiehlt es sich, die abgefallenen Blätter unter dem Baum zu verteilen. Im zeitigen Frühjahr sollte die Trauerweide geschnitten werden, damit sie dann wieder austreiben kann. Eine ausgewachsene Salix alba Tristis ist winterhart. Jungen Pflanzen sollte man im Winter jedoch unbedingt einen Frostschutz bieten. Schädlinge sind soweit keine bekannt. Jedoch können folgende Krankheiten die Trauerweide befallen: Weidenschorf, Bleiglanz und Triebspitzendürre.

Hält man die Pflanze im Kübel, sollte das Pflanzgefäß sehr breit sein. Die Pflanze sollte ausreichend gegossen und gedüngt werden. Ein Radikalschnitt ist jährlich notwendig. Außerdem sollte man der Kübelpflanze im Winter unbedingt ein Frostschutz bieten.

Herkunft

Die echte Trauerweide kommt aus Ostasien. Ursprünglich stammt sie aus China und Japan. Sie wurde seit 1815 in Frankreich gezüchtet und gehört, wie alle Weidenarten, zur Familie der Weidengewächse, Salicaceae. In früheren Zeiten knabberten die Meschen bei Schmerzen an der Rinde, da sich dort Salizin befindet, das zu Acetyl-Salizyl-Säure im menschlichen Körper umgewandelt wird, die schmerzhemmend wirkt. Früher, als auch heute, ist die Trauerweide ein beliebtes Fotomotiv. Auch wunderschöne Bilder wurden gemalt, auf denen die Pflanze sichtbar war.

Name

Der botanische Name der Pflanze lautet Salix alba Tristis. Die Trauerweide wird auf Deutsch auch Trauerweide genannt.

Baumfamilie

Die Trauerweide ist ein Laubbaum und gehöhrt zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae).

Höhe

Eine Trauerweide wird im Laufe des Lebens durchschnittlich 20 Meter hoch.

Blatt

Die Blätter der Trauerweide sind länglich mit kleinen Zacken am Blattrand und am Blattrand . Im Herbst färben sich die Blätter gelborange.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen und Antworten:

Wie hoch wird eine Trauerweide?

Eine Trauerweide wird durchschnittlich 20 Meter hoch. Eine Trauerweide ist damit ein relativ hoher Baum. Allerdings wird die Trauerweide nur unter besten Bedingungen so hoch.
(Höhe)

Zu welcher Familie gehört die Trauerweide?

Die Trauerweide gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae).

Dazu zählen unter anderem auch folgende Bäume:

(Baumfamilie)

Wann blüht die Trauerweide?

Die Trauerweide blüht in der Regel von April bis Mai. Die Blüten sind grau-weiß.
(Blütezeit)

Welche Farbe haben die Blüten der Trauerweide?

Die Blüten der Trauerweide sind grau-weiß. Die Blühtezeit ist von April bis Mai.
(Blüten)

Welche Farbe bekommt eine Trauerweide im Herbst?

Eine Trauerweide färbt seine Blätter im Herbst gelborange. Als Laubbaum verliert er im Winter seine Blätter.
(Herbstfarben)

Wo bekommt man Samen oder Triebe für den Baum?

Samen oder Triebe für den Baum kann man in der Regel in Fachgeschäften kaufen. Mit den Samen kann die Trauerweide in der Erde gepflanzt werden.
(Samen)

Ist die Trauerweide bei uns heimisch?

Die Trauerweide ist in Mitteleuropa heimisch. Die Trauerweide ist also auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet.
(Verbreitung)

Kann eine Trauerweide im Garten gepflanzt werden?

Ja, die Trauerweide ist ein Gartenbaum und kann daher im eigenen Garten gepflanzt werden. Dabei sollte man jedoch auf den richtigen Standort achten.
(Gartennutzung)

Welche Früchte trägt eine Trauerweide?

Die Trauerweide trägt Früchte.
(Baumfrüchte)

Autor:

Alle Angaben sind ohne Gewähr.