Buche

Botanischer Name (lateinisch): Fagus sylvatica

Eine Rotbuche (Fagus sylvatica) gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Die Buche ist ein Laubbaum und wird durchschnittlich 30 Meter hoch. Die Blütezeit der Rotbuche ist im Mai. Die Blühten des Baumes sind grün-braun.

Buche

Quelle: pixabay.com / Hans

Steckbrief

FamilieBuchengewächse (Fagaceae)
GattungBuche (Fagus sylvatica)
BaumartLaubbaum
Höhe30 m
Geschlechtunisexuell / eingeschlechtlich
Blattformeiförmig
Blattrandgezähnt
BlütezeitMai
Blütenfarbegrün-braun
Herbstfarbegelb bis braun
FruchtNussfrüchte
WurzelsystemHerzwurzler mit flachen weitverzweigten Wurzeln. Wurzeln reagieren empfindlich auf Bodenverdichtung.
GartenbaumJa
VerbreitungMitteleuropa
Herkunfteinheimisch
Erscheinungsommergrün

Die Rotbuche (botanischer Name: Fagus sylvatica) ist vielen Waldspaziergängern ein durchaus bekannter Anblick.

Wie der Name es schon verrät, gehört dieser schöne Baum zur Familie der Buchengewächse. Er kann mehrere hundert Jahre alt werden und erreicht durchschnittlich eine Höhe von 30 Metern, in dichten Wäldern kann die Rotbuche sogar bis zu 45 Metern hochwachsen.

Aufgrund ihres häufigen Vorkommens und ihrer ästhetischen, leicht rötlichen Holzfarbe ist die Rotbuche ein beliebtes Holz im Handwerk und Möbelbau,

Herkunft und Vorkommen

Die Rotbuche gilt als Anzeiger für ein atlantisches Klima. Sie kommt ursprünglich aus Mitteleuropa und ist dort die einzige heimische Buchenart.

In Deutschland gilt die Rotbuche als der am häufigsten vorkommende Laubbaum und macht als solcher etwa 15% der Bewaldung des Landes in Laub- und Mischwäldern aus.

Blätter und Rinde

Der Stamm der Rotbuche ist von einer dünnen, glatten Rinde in hellgrauer Farbe bedeckt. Die Borke ist dabei häufig von feinen Längsrissen durchzogen, welche beim Ausdehnen der Rinde entstehen solange sich der Baum noch im Wachstum befindet.

Im Gegensatz zu vielen anderen Baumsorten bleibt die Rinde der Rotbuche auch bis ins hohe Alter dünn und glatt. So kann man sie übrigens auch von ihren Artverwandten wie zum Beispiel der Steinbuche unterscheiden, welche eine deutlich dickere und rissigere Rinde ausbildet als die Rotbuche,

Die Rotbuche ist sommergrün, das heißt, im Frühjahr bilden sich junge Blätter, welche in den Sommer hineinwachsen und dann im Herbst verwelken.

Die Blätter haben eine spitz zulaufende, eiförmige Form und können am Blattrand leicht gewellt, gezahnt oder gefräst sein. Die Jungblätter sind von einem frischen Grün, im Sommer wird die Oberseite der Blätter dann dunkelgrün und glänzend, die Unterseite bleibt hell.

Im Herbst verfärben sich die Blätter der Rotbuche in Farbtönen von gelborange bis rotbraun. Oft bleiben die vertrockneten Blätter dann am Baum hängen, bis sie ein Herbststurm oder eine winterliche Brise von den Ästen holt.

Blüten und Früchte

Gemeinsam mit den Blättern bilden sich im Frühjahr auch die ersten Blüten. Diese sind von hellbrauner Farbe und wachsen jeweils in Blütenständen von weiblichen oder männlichen Blüten. Unterscheiden kann man die Blüten eines Baumes dabei an ihrer Wuchsrichtung. Die weiblichen Blüten wachsen hoch aufgerichtet, während sich die männlichen Blüten herabhängen lassen.

Die Rotbuche blüht von April bis Mai und bildet dann zum Herbst hin Früchte aus. Diese als Bucheckern bekannten Früchte wachsen in paarweisen Fruchtständen. In trockenen und heißen Jahren fällt die Bucheckernernte besonders reichlich aus.

Gekocht durchaus essbar, sind Bucheckern für den Menschen in rohem Zustand leicht giftig. Wildschweine und andere Tiere fressen die Bucheckern dennoch gerne.

Besonders Eichhörnchen und Mäuse tragen mit ihren Wintervorräten an Bucheckern deutlich zur Verbreitung der Buche bei. Vergessen die Kleintiere nämlich ihre Depots, können die Bucheckern dort keimen und neue Baumsprösslinge ausbilden.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen und Antworten:

Wie hoch wird eine Rotbuche?

Eine Rotbuche wird durchschnittlich 30 Meter hoch. Eine Rotbuche ist damit ein relativ hoher Baum. Allerdings wird die Rotbuche nur unter besten Bedingungen so hoch.

Zu welcher Familie gehört die Rotbuche?

Die Rotbuche ist ein Laubbaum und gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae).

Dazu zählen unter anderem auch folgende Bäume:

Wann blüht die Rotbuche?

Die Rotbuche blüht in der Regel im Mai. Die Blüten sind grün-braun.

Welche Farbe haben die Blüten der Rotbuche?

Die Blüten der Rotbuche sind grün-braun. Die Blühtezeit ist im Mai.

Welche Farbe bekommt eine Rotbuche im Herbst?

Eine Rotbuche färbt seine Blätter im Herbst gelb bis braun. Als Laubbaum verliert er im Winter seine Blätter.

Wo bekommt man Samen für den Baum?

Samen für den Baum kann man in der Regel in Fachgeschäften kaufen. Mit den Samen kann die Rotbuche in der Erde gepflanzt werden.

Ist die Rotbuche bei uns heimisch?

Die Rotbuche ist in Mitteleuropa heimisch. Die Rotbuche ist also auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet.

Kann eine Rotbuche im Garten gepflanzt werden?

Ja, die Rotbuche ist ein Gartenbaum und kann daher im eigenen Garten gepflanzt werden. Dabei sollte man jedoch auf den richtigen Standort achten.